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Kirchblick 2021, Exerzitien im Alltag

Auch in diesem Jahr soll es bei uns wieder einen Kurs „Exerzitien im Alltag“ geben. 2020 mussten wir ihn im Lockdown abbrechen. Hoffentlich können wir in diesem Jahr wieder gemeinsam diesen besonderen inneren Weg gehen.
Evtl. auch mit digitalen Gruppentreffen.
Das Wort „Exerzitien“ bedeutet schlicht „Übungen“. Übungen im Glauben finden im Kopf statt, auch im Körper, aber vor allem im Herzen. Wenn der Glaube vom Kopf ins Herz plumpst, ist das ein ganz besonderer Moment. Oft sind Menschen überrascht, wie ganz persönlich ihnen Gott begegnen kann, wenn sie sich auf so einen persönlichen inneren Weg in Gebet und Stille einlassen. Dabei geht es weniger um anstrengendes Training als vielmehr um bewusstes Wahrnehmen und Zulassen.

Vorbereitungs- und Kennenlerntreffen

am Freitag, 05. Februar, um 18:00 Uhr.
Beginn mit einer Andacht in der Kirche.

1.-4. Begleittreffen (Gemeindehaus)

jeweils freitags 19:00 Uhr, 19.02./ 26.02./ 19.03. / Dienstag, 09.03.
Jedes Treffen dauert ca. 1 ½ Std.
Abschlusstreffen am Freitag, 26.03., 19 Uhr

Abschluss mit Segnungsgottesdienst:

Palmsonntag, 28.03., 18:00 Uhr.
Leitung: Pastorin Melanie Simon
Kosten für die Begleitmappe: ca. 10,00 Euro
Rückfragen und Anmeldung bis zum 07. Februar unter Tel: 04253 362

Kirchblick 2021 Predigtreihe

Predigtreihe im Februar

Schon mehrmals war der Hasseler Künstler Henning Diers in unseren Gottesdiensten zu Gast. Seine Bilder sind Predigten in Farbe. Was liegt näher, als ihn zur Predigtreihe einzuladen? Zumal sein aktuelles Projekt hochaktuell ist: Nach und nach entstehen Bilder zu allen 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung zu den Menschenrechten von 1948. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So beginnt der erste Artikel.
Am 07., 14., und 21. Februar wird Henning Diers jeweils ein Bild in den Gottesdienst mitbringen und erzählen. Denken wir gemeinsam neu nach über die Menschenrechte heute. Herzliche Einladung.
Hier schreibt Henning Diers selbst über sein Projekt:


30 Menschenrechte – coloured human rights

Im Herbst 2019 begann eine künstlerische Auseinandersetzung mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, mit dem Inhalt der 30 Artikel. Etwas eineinhalb Jahre benötigte ich, um mir als juristischer Laie die umfassende und universelle Bedeutung der UN-Erklärung zu vergegenwärtigen und diese Erkenntnisse dann in Farben und Formen so umzusetzen, dass der Inhalt neu und verlockend sichtbar wird. Die Existenz dieser Artikel war mir bewusst, Berührung hatte ich jedoch nicht explizit inhaltlich, sondern vorrangig nur, wenn in Medien von der Verletzung ebendieser Rechte berichtet wurde. Deshalb erschien mir dieses Vorhaben als große Herausforderung, als Studium neuer Inhalte, als Expedition in neue Verständnisse. Die Wucht der 30 Artikel, die Verwurzelung in staatliche Strukturen, in Verfassung und Recht, in Teilhabe und Schutz von Bürgern hat diese Herausforderung bestätigt. Oft staunend ob der Dichte und wenigen Worte, mit denen die Gremien-Mitglieder 1948 diese Erklärung verfassten, vielfach überfordert von verzweigten Zusammenhängen, insgesamt jedoch beeindruckt – fast ehrfürchtig – von der Bedeutung dieser Maßstäbe – so kann ich die Arbeit in dieser Zeit beschreiben.
In Zeiten von Flucht, Vertreibung und Asyl, von neuen Bedingungen durch dramatische Veränderungen für Klima und Umwelt und dann noch die Bedingungen und Überforderungen einer Covid-19 Pandemie : in allen diesen Themen tauchen Grundrechte, Menschenrecht auf. Sowohl in der Mahnung, diese zu wahren als auch, sich an ihnen zu orientieren und sie mit den Veränderungen der Welt zu verändern. Hätten wir jedoch keine Verfassung, kein Rechtssystem, welches sich auf die 30 Artikel der Menschenrechts-Erklärung gründet, könnten wir uns nicht orientieren, hätten kein Maß. Ohne die Definition und Ratifizierung der Erklärung wäre keine Benennung von Unrecht möglich. Diesen wertvollen Schatz gilt es zu hinterfragen und gleichzeitig zu schützen, er sollte der Maßstab sein für das friedvolle und respektable Miteinander in dieser Welt.
 
 

Eine Dokumentation in 3 Teilen – Corona und Asendorf

Im Mai hatten Birte Menke und unsere Pastorin Melanie Simon sich ein besonderes Projekt vorgenommen: einzelne Menschen aus unserer Gemeinde in einem Interview befragen, wie sie diese besondere Zeit erleben. „Haben Sie Angst oder Sorge?“, haben wir gefragt, aber genauso auch „Gibt es vielleicht etwas, was Ihnen an dieser Zeit sogar gut tut?“ Und haben soviele Antworten gefunden, wie wir Menschen gefragt haben. Spannend! „Alles auf Empfang – Asendorf in anderen Zeiten“ haben wir unsere kleine Dokumentation genannt, denn eine große Vermutung, die wir hatten, war, dass es auf einmal viel zu empfangen gibt, wenn man viel weniger tun kann. Aber machen Sie sich selbst ein Bild. Hier finden Sie die links. Anklicken und ansehen. Wir freuen uns über Rückmeldungen!
 
Alles auf Empfang 1
Alles auf Empfang 2
Alles auf Empfang 3

Predigt 24.01.2021

Lesung 24.01.2021